Die Dresdner Malerin Christine Schlegel

Christine Schlegel

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Album Published 19/05/2017

Malerei

„Ihre Kunst ist psychischer Natur, nährt sich aus den Trieben des Unterbewußten. Indem sie malt, bannt sie, was sie bedrängt. Man spürt, daß uns jemand seine Träume als Wirklichkeit offeriert. Farbe schüttet das offene Herz zu. Sehnsucht soll vergraben sein, denn sie liegt wie eine Epidemie über Tag und Nacht und Keilrahmengeviert.“ (Christoph Tannert, Text zur Ausstellungseröffnung , Galerie OBEN ,1986)

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Content Published 19/05/2017

"Fine in Projektion und Clematis", Öl/LW, je 100x100

"Fine in Projektion und Clematis", Öl/LW, je 100x100

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Album Published 19/05/2017

Keramik

Keramikbemalungen in den Werkstätten Wilfriede Maaß, Droysen Keramikgalerie Kattrin Kühn und Majolika Karlsruhe

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Album Published 19/05/2017

Bücher

Hand-Arbeits-Bücher originalgrafische Bücher Bücher / Kataloge

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Album Published 19/05/2017

Installationen

R E S E R V A T E „Stirbt ein Tier aus und es gibt nur noch wenige seiner Art, schafft ihm der Mensch ein Reservat, trägt es in den Zoo, oder läßt das letzte Exemplar ausstopfen, anstatt dafür zu sorgen, die natürliche Umgebung so zu verändern, daß ein Weiterleben möglich ist. Mit sensiblen, verrückten schwachen Exemplaren seiner eigenen Gattung verfährt er ähnlich. Aus Angst vor der Kraft der Natur und des Lebens wird analysiert, archiviert, reservatisiert, betoniert, verwahrt und so entstehen viele kleine Aufenthaltsorte von schlichter Ordnung und Sauberkeit. Im Gegensatz dazu schaffe ich Reservate, die kleine kuriose kreative Aufenthaltsorte für Gedanken sind. Reservate sind Schutzräume, die aber gleichzeitig auch Gefängnisse sind. Diese Reservate haben einen direkten Bezug zu meinem vergangenen Leben in der DDR, wo wie im Zoo gefüttert wurde und für Nester gesorgt, aber gleichzeitig eine Anpassung an die "Freie Wildbahn" verhindert wurde.“ (Christine Schlegel) Auswahl „Eingewickelter Baum“, 1. Freilandaktion, mit Papier umwickelte Bäume auf dem verwilderten und zerstörten jüdischem Friedhof im Oderbruch, 1979 „Besinnungskapsel“, Nachtbogen II, Berlin, 1992 „Verbrannte Erde mit einem Hauch von Flüssigkeit“, Nachtbogen II, Berlin, 1992 „Raum-Figur-Bild“, Nachtbogen III, Berlin, 1993 „Raseninsel“, im Garten von M. Raspé, Berlin, 1994 3 Inszenierungen zu „Inventar deutscher Wirklichkeit“, Kunstsalon der Volksbühne, Berlin, 1995: 1. Neue Deutsche Räume 2. Transparent Bilder 3. Ausblicke „Reservate“ an der ehemaligen Tankstelle und „9 Räume“ Brut- und Nistplätze in den ehemaligen Kasernen- und Büroräumen, Panzerhalle II, Groß Glienicke, 1996 „12 Reservate“ in einem ehemaligen Otto Versand Laden, Belziger Kunsttage, Belzig, 1997 „Reservat C1“, Brandenburg, 1997 „bemalte Luftkissen“ , Stadtbad Neukölln, Berlin, 1998 „Hängende Gärten“, Panzerhalle, Groß Glienicke, 1999 mit: „Unkenschaukel“ - „Besinnungshaube“ - „Unruhe“ - „Das kleine Grüne“ „Reservate“,Installation im Parkhaus Treptow „Reservate“ Installation in der Galerie Pankow „Figur in Projektion“ und „Glaskästen mit Sammelobjekt“, Studio Bildende Kunst, Baumschulenweg, Berlin 1992 „Sitzpartitur“ und „Nistplätze“, Werenzhain, 1999 „Mein Haus und Garten“, Dresden, 2000 bis heute

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Album Published 19/05/2017

Collagen / Übermalungen / Fotos

"Christine Schlegel, [...]ist eine Vertreterin des inneren Sehens und nicht der Veräußerlichung. Ihre Arbeit ist ebenso durch das Augenschließen wie durch den zwanglosen Fluss linearer Elemente, aber auch das Herauslösen und Neuzusammensetzen von Bildern des alltäglichen Irrwitzes geprägt." (Christoph Tannert)

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Album Published 19/05/2017

Zeichnungen

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Album Published 19/05/2017

Film und Performance

„Die Filmfigur, die plötzlich lebendig wird und aus der Leinwand heraus ins Publikum steigt – phantastischer Traum von Kinogängern und bereits in Filmen thematisiert. Dabei blieb es aber beim Film im Film, die Personen blieben unangreifbar, Fiktion. Die Malerin und Experimentalfilmerin Christine Schlegel hat sich entschieden konsequenter mit der doppelbödigen Filmrealität befaßt: Ihre filmische Kunstfigur wird zum Mensch aus Fleisch und Blut und hinterläßt auf der Leinwand nur den leeren Fleck. Durch Bearbeitung, Bemalung und Kratzen des Negativs, und durch die Zusammenarbeit mit der Tänzerin gelingen ihr eindrucksvolle und überraschende Filmexperimente.“ (Bremer Blatt, 1988)

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